iSImmoSuite Pro

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

B2B-Fassung für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „ImmoSuite Pro". Stand Q2/2026. Für individuelle Enterprise-Verträge gelten ergänzend die verhandelten Rahmenbedingungen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der ImmoSuite Pro GmbH (nachfolgend „Anbieter") und ihren gewerblichen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Bereitstellung der cloudbasierten Software „ImmoSuite Pro" im Wege einer Software-as-a-Service-Lösung sowie für damit zusammen- hängende Dienstleistungen.

(2) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Darstellungen auf der Website, im Pricing-Rechner oder in Angebotsdokumenten stellen keine verbindlichen Angebote dar.

(2) Der Kunde gibt mit Bestellung über die Website, durch Gegenzeichnung eines Angebots oder durch elektronische Auftragserteilung ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit Auftragsbestätigung durch den Anbieter oder mit Bereitstellung der Zugangsdaten zustande.

§ 3 Leistungen des Anbieters

(1) Der Anbieter überlässt dem Kunden die im jeweiligen Tarif beschriebene Software zur Nutzung über das Internet. Die Nutzung erfolgt ausschließlich per Fernzugriff.

(2) Der funktionale Leistungsumfang, die technischen Voraus- setzungen sowie etwaige Einschränkungen ergeben sich aus der Produktbeschreibung im jeweiligen Tarif (Starter, Professional, Enterprise). Add-Ons werden gesondert ausgewiesen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die vertraglich geschuldeten Funktionen nicht wesentlich eingeschränkt werden.

§ 4 Verfügbarkeit / SLA

(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer durchschnittlichen Jahresverfügbarkeit von 99,5 % (Starter) bzw. 99,9 % (Professional und Enterprise) bereit.

(2) Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster (in der Regel Sonntag, 02:00–05:00 Uhr MEZ) sowie Zeiten höherer Gewalt oder Störungen im Verantwortungsbereich Dritter (Netzbetreiber, Upstream- Provider).

(3) Reaktionszeiten für gemeldete Incidents ergeben sich aus dem Support-SLA des jeweiligen Tarifs. Priority-Reaktion < 4 h für Professional und Enterprise.

§ 5 Vergütung & Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Tarif. Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, entsprechend der Vereinbarung.

(2) Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Zugang fällig.

(3) Der Anbieter kann die Vergütung einmal jährlich an die allgemeine Kostenentwicklung anpassen, höchstens jedoch in Höhe des Verbraucherpreisindex (VPI) des Vorjahres. Anpassungen werden mindestens 60 Tage im Voraus angekündigt; dem Kunden steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, soweit angeboten.

(2) Der Kunde ist allein verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der von ihm in die Software eingestellten Daten, einschließlich datenschutz- und urheberrechtlicher Anforderungen.

(3) Der Kunde wird den Anbieter unverzüglich informieren, wenn er einen Datenschutzvorfall, eine Sicherheitslücke oder eine unberechtigte Nutzung feststellt.

§ 7 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Beschaffenheit der Software über die gesamte Vertragslaufzeit. Eine unerhebliche Beeinträchtigung der Tauglichkeit begründet keine Mängelansprüche.

(2) Bei Mängeln steht dem Kunden zunächst ein Anspruch auf Nacherfüllung zu. Schlägt diese endgültig fehl, kann der Kunde mindern oder bei erheblichen Mängeln kündigen.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen übernommener Garantien.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertrags- pflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Netto-Jahresvergütung des betroffenen Kunden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Eine Haftung für Datenverluste ist auf denjenigen Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung entstanden wäre.

§ 9 Datenschutz & Auftragsverarbeitung

(1) Soweit im Rahmen der Nutzung der Software personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet werden, schließen die Parteien eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO. Das Muster steht öffentlich im Trust-Center bereit.

(2) Der Anbieter setzt technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO um und weist diese durch das TOM-Dokument (Anlage 2 AVV) nach.

(3) Für den Einsatz des Atlas-Telefon-Assistenten wird zusätzlich eine Vereinbarung zur gemeinsamen Verantwortlichkeit (Art. 26 DSGVO) geschlossen.

§ 10 Laufzeit & Kündigung

(1) Die Mindestvertragslaufzeit beträgt, soweit nicht anders vereinbart, 12 Monate ab Bereitstellung. Danach verlängert sich der Vertrag jeweils um 12 weitere Monate, sofern nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum jeweiligen Laufzeit-Ende gekündigt wird.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

(4) Nach Vertragsende unterstützt der Anbieter den Kunden für einen Zeitraum von 30 Tagen beim Export sämtlicher Daten in einem maschinenlesbaren, offen dokumentierten Format.

§ 11 Geheimhaltung

Die Parteien verpflichten sich, über vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei Stillschweigen zu bewahren. Die Verpflichtung besteht für die Dauer von 3 Jahren nach Vertragsende fort.

§ 12 Referenznennung

Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach vorheriger schriftlicher Zustimmung als Referenz mit Name und Logo zu nennen. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.


Diese AGB sind eine Platzhalter-Fassung für die Launch-Website. Vor Vertragsabschluss wird die finale, durch Kanzlei-Review freigegebene Fassung maßgeblich. Stand: April 2026.